Tipps & Tricks

Hier möchte ich meine Erfahrungen, die ich Laufe der Zeit mit dem geliebten Federvieh gesammelt habe, mit euch teilen und hoffe dem einen oder anderen vielleicht ein paar Anregungen bieten zu können....


Lockruf - praktisch für den Alltag ( Haltung)

    
 Ohne viel Aufwand lassen sich Hühner ( und auch Tauben) auf einen bestimmten Ruf
 ( z.B. ein Pfeifen) abrichten. Dafür sollte bei jeder Fütterung der Ton zu hören sein, damit die Tiere das Geräusch mit dem Futter in Verbindung bringen können. Nützlich ist dies vorallem, wenn Huhn meint die schönsten Beete umwühlen zu müssen, oder in den "eigentlichen" Auslauf zurückkehren soll. Auch bei Tauben die im Freiflug leben ist dies von Vorteil, da diese auf Kommando zur Fütterung in den Schlag zurückkehren, welcher anschließend verschloßen werden kann.


Auslauf abwechslungsreich gestalten ( Haltung)





Gerade bei kleineren Ausläufen ist es wichtig den Tieren möglichst viel Abwechslung zu bieten. Dabei ist zu beachten, dass Hühner nicht nur auf offenen Wiesen leben, sondern auch Schutz- und Schattenplätze in Form von Büschen, Stauden und Bäumen benötigen. Dafür eignen sich beispielsweise Obstbäume, die im Spätherbst auch zahlreiches Fallobst bieten. Weitere Pflanzen mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, sind Buchsbaum, Hartriegel, Felsenbirne, Fetthenne, Klappernuss und Haselnuss.




Damit die Büsche nicht sofort wieder ausgebuddelt werden, sollte rund um die Pflanzen Steine verteilt werden. Dies hindert das gemeine Hühnervolk an einer erneuten Umstrukturierung der mühsam gesetzten Bepflanzung.Unter den Steinen fühlen sich nach kurzer Zeit viele unterschiedliche Insekten wie z.B Ameisen/Eier oder Kellerasseln heimisch. Dreht man diese um, finden die Hühner ein wahres Festmahl vor.




Zur Mittagszeit und zur Gefiederpflege werden gerne erhöhte Stangen oder Äste aufgesucht. Auf diesen ruhen sich die Hühner nicht nur aus, denn auch am Klettern und Rumkrackseln findet das Federvieh Gefallen.




Auch mit unterschiedlichen Steinen
(z.B. Naturstein/Backstein) lässt sich Struktur in den Auslauf bringen. Auf diese Weise können trassenförmige Beete oder auch kleine Mauern entstehen. Streut man Sämereien zwischen die Steine, werden die Huhns zu wahren Kletterkünstlern. Manches Korn bleibt dabei übrig und beginnt zu keimen, was den Hühnern natürlich auch sehr gut gefällt.




Staubbad- das Badezimmer der Hühner

Für die Gefiederpflege und zur Bekämpfung von Ektoparasiten ist ein Staubbad im Hühnergehege unverzichtbar. Oftmals legen die Hühner sich in der trockenen Erde unter Büschen und Bäumen selbst ihr Staubbad an, doch im Winter oder bei Schlechtwetter fällt diese Möglichkeit komplett weg. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn den Hühnern einen überdachten Unterstand zur Verfügung zu stellen.

Das Staubbad sollte mit trockener Erde und Asche aufgefüllt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Kieselgur gegen Milben unterzumischen.

Und wie wir Menschen die heiße Dusche nach getaner Arbeit lieben, so genießt auch das Huhn sein Bad im Staub.